Neues Feuerwehrmagazin

04. November 2013

Ueber dieses Geschäft wurde bereits am 4. November 2013 im GGR beraten und abgestimmt. Die Debatte geriet je länger je mehr aus dem Ruder weil SVP zusammen mit EVP und weiteren das Geschäft zurückweisen wollten.

  • Obwohl der Gemeindepräsident darlegen konnte, dass der Standort Kappenelstrasse aufgrund der vielen zu berücksichtigenden Kriterien wie zentrale Lage, hindernisfreie Zu- und Wegfahrt usw. am besten abschnitt, wollte die SVP das nicht glauben. Sie favorisiert andere Standorte, so z.B. der alte Friedhof und beantragte Rückweisung. Ausserdem besteht ein gewisser Termindruck: Der jetzige Standort auf dem Kamblyareal wurde vom neuen Besitzer auf längstens Mitte 2015 gekündigt.
  • FDP und BDP wollten ihrerseits zwar das vorliegende Projekt am geplanten Standort genehmigen aber gleichzeitig ein "Sparexempel" statuieren. Der Minergiestandard und die Wärmepumpe sollten gestrichen werden.
  • Für unsere Fraktion SP und Grüne war das so abgespeckte Geschäft eigentlich ein absolutes "no go".... Aber um das Geschäft "zu retten" bissen wir in den sauren Apfel und halfen Res Hegg das Geschäft im Rat durchzubringen.
  • Die zuvor dagegen "sturm gelaufene" SVP lehnte das Geschäft nun nicht ab - nein - mehrheitlich enthielten sie sich der Stimme...

 


09. Dezember 2013

Im Rat nun die Abstimmungsbotschaft. Auch hier die SVP wieder frontal dagegen.

 

  • Obwohl sich die SVP in der Abstimmung vom 04.11.2013 mehrheitlich der Stimme enthielt - also damit offiziell  keine Meinung hatte - wollte sie nun in der Abstimmungsbotschaft ihre Gegenargumente   a u c h  darlegen können... Man sei ja schliesslich nicht gegen die Feuerwehr, sondern "nur" gegen das Projekt... Reine uns sattsam bekannte SVP Demagogie: Im Rat  vom 4. November 2013  WAR  ja auch kein Geschäft für oder gegen die Feuerwehr, sondern schlicht das neue Magazin...
  • Aber wie ebenfalls sattsam bekannt ging für die SVP die Rechnung einmal mehr auf: Die Medien rissen sich um "die arme Minderheit SVP", die nun ihre Argumente in der Abstimmungsbotschaft nicht darlegen können...  mehr... Dieser Antrag wurde nämlich mit dem Verweis auf die übliche Handhabung von der Mehrheit des Rates abgelehnt. Pro und Contra-Argumente in einer Botschaft sind nur vorgesehen, wenn das Abstimmungsresultat knapp war.
  • Fazit: Es ist zu befürchten, dass die SVP nun mit einem eigenen Flyer in alle Haushalte das Projekt zu Fall bringen will. Deshalb hat die FDP nun vor, mit einem überparteilichen Komitee  für das Geschäft zu werben. Im Vorstand haben  wir aber beschlossen, dass die SP hier nicht mitmacht. Wir haben mitgeholfen, dass Geschäft im Rat vor dem Absturz zu retten, obwohl es in keiner Weise mehr den uns wichtigen und nachhaltigen Standard wie Minergie und Wärmepumpe beinhaltet. Das ist mehr als genug!
  • Es wird interessant sein zu sehen, wer in Lyss bei einer solchen  Ausgangslage das Rennen macht.... Interessierte können  h i e r  das Geschäft wie es sich derzeit auf der Homepage der Gemeinde präsentiert, ansehen.